Unsere Geschichte...

...ist lang & noch lang nicht vorbei

Die Geschichte der Obermühle Görlitz

Es war einmal vor langer Zeit, im Jahre 1305. Da errichtete der Müller Jost Kuntzendorf die “Mühle zu Kuntzendorf” an der Neiße. Die Dorfbewohner nannten sie die”Obermühle”. Seine Schwiegersöhne, die Brüder Adam und Cristian von Grunow, begannen mit der Kraft der Neiße Getreide zu mahlen. Sie verhalfen der Mühle zu Ansehen und waren fähige Müller.

Noch heute können wir sie im Logo der Obermühle entdecken und als unsere hauseigenen Mühlgeister leben sie weiter. Generation um Generation betrieben Müller um Müller die Obermühle. Aber alles Wasser der Neiße nutzte nichts, als die Mühle 1830 durch eine Mehlexplosion vollständig zerstört wurde. Doch unsere fleißigen Müller bauten sie so massiv wie nie zuvor wieder auf  – und so steht sie bis heute.

Schließlich kaufte Ernst Apelt die Mühle 1963. Doch der Großvater des heutigen „Müllers“ wurde neun Jahre später enteignet. Doch 1990, als die Welt sich veränderte, bekam er seine Mühle zurück. ​

Die Obermühle endlich wieder in Familienbesitz wissend, ging diese vier Jahre später an die Tochter des Müllermeisters, Susanne Daubner, über. Kurz darauf wurde die Mühle, die seit Jahrhunderten Getreide zu Mehl mahlte, stillgelegt. Doch die gelernte Bierbrauerin hatte Größeres im Sinn! Sie gründete den Ruderbootverleih neu und eröffnete 2001 ein Restaurant. Zudem gründete Sie die östlichte Brauerei Deutschlands sowie ein Hotel und baute den den ehemaligen Mehlboden zum Veranstaltungsort aus. Und auch jetzt sollte die Geschichte der Obermühle noch nicht enden.

Heute

Ihr Sohn, Jörg Daubner, übernahm 2006 die Mühle. Der Koch und Wirtschaftsphilosoph setzte sich in den Kopf, sie zu einem nachhaltigen Unternehmen zu machen. Unser neuer „Müller“ gründete die Kinder- und Schulküche, um täglich über 500 Kinder mit gutem und gesundem Essen zu versorgen. Unterdessen wird die Neiße nicht mehr zum Mahlen genutzt, sondern zur hauseigenen Stromerzeugung und die Mühlgärtner der „RainKost“ pflanzen und pflegen das Gemüse für das Restaurant.

Ende gut, alles gut.
Von wegen.
Ein Ende ist noch lange nicht in Sicht!

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