Geschichte

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Die Obermühle in Görlitz, erstmalig 1305 erwähnt, ist eine Wassermühle mit bewegter Geschichte, an der Neiße und im Neißetal gelegen. 1830 erfolgte der komplette Neubau des gesamten Objektes, nach dem Hochwasser und Brände der Mühle geschadet hatten. 1953 pachtete der Müllermeister Ernst Apelt die Mühle von der Stadt Görlitz, 1963 ging sie in sein Eigentum über, 1972 wurde die Mühle enteignet und verstaatlicht.

1990, nach der Wende, wurde die Obermühle wiederum Eigentum des Müllermeisters. 1992 übernahm Susanne Daubner als studierte Bierbrauerin und jüngste Tochter des Müllermeisters die Obermühle. Seit 1994 wird in der Obermühle kein Korn mehr gemahlen. Die gesamte Mühlentechnik wurde verkauft.

Am 11. 06. 1999 eröffnete Susanne Daubner mit ihren Kindern den Bootsverleih an der Obermühle. Endlich, nach 54 Jahren wurde die Neiße wieder touristisch erschlossen, Nun schwammen wieder Ruder – und Paddelboote auf der Neiße unter dem Viadukt hindurch in Richtung Zittau oder in den Nebenarm, die Weinlache. Im gleichen Jahr entstand der Görlitzer Teil des Oder-Neiße-Fahrradweges, der genau an der Obermühle vorbei führt.

2001 eröffnete Susanne Daubner ein Brauhaus und eine Gaststätte im ehemaligen „Sozialgebäude“ der Mühle. 2002 wurden im Wohngebäude der Mühle die ersten Fahrradfahrer einquartiert. 2003 und 2004 entstanden Biergarten und Sonnenterrasse und im darauf folgenden Jahr wurden alle Gästezimmer modernisiert. Weitere Modernisierungen folgten, so heißen wir Sie heute in den Räumlichkeiten des Restaurants, der Pension, auf unserer Sonnenterasse, im Mühlengarten und in unserem Veranstaltungsraum, dem „Mehlboden“, Herzlich Willkommen!